Spirits of BigWooD-Ⅴ (vol.25-30)

Vol. 25 „Die Anleitung von Hanna Kloger“


Die gute und wundervolle zehntägige Ausbildung ging zu Ende. Hanna überprüfte die von mir hergestellten Hundefutter, eins nach dem anderen. Die Produkte mit Zutatenliste vergleichend, fragte sie mich, für welchen Zweck einzelnes Futter produziert wurde und wofür die Zutaten gedacht waren. „Um diese Krankheit zu heilen, müssen Sie diese Naturalien anwenden statt der anderen.“ „Für den Zweck dieses Produkts sollen Sie diese und jene Kräuter mischen.“ „Die Mischung für dieses Produkt ist so und so... Das brauchen Sie nicht in die Produkte zu mischen!“ „Die Konstellation dieser zweier Produkte ist perfekt.“ Sie erklärte mir alles ausfürhlich und verständlich, genauso wie bei der persönlichen Beratung, als sie mir für meine Krankheit verschiedene Kräuter verordnet hatte. Sie verordnete insgesamt vierunddreißig Variationen, die die heutigen Produkte wie „Hana“, „Spamir“, „Sai“ „Heilkost“ und „Ergänzungsmittel“ umfassen. Am Ende sagte sie zu mir: „Gut, dass Sie durchgehalten haben. Jetzt können Sie Ihren Wunsch realisieren, das Leben der Haustiere zu retten und zu beschützen. Geben Sie Ihr Bestes!“ Ich war außer mir, wie im Traum, und wußte nicht einmal wie ich mich bei ihr bedanken sollte. Die Begegnung mit Hanna war der Moment in meinem bisherigen Leben, der mein Herz am höchsten schlagen ließ. Langsam kam ich wieder zu mir und fragte sie, wie ich meine Dankbarkeit zeigen könnte. Lächelnd erwiderte sie mir in sanftem Ton: „Sie können von Herzen etwas für die Kirche spenden. Mich würde am meisten freuen, wenn Sie in Japan das in die Tat umsetzen würden, was ich Ihnen beigebracht habe. Bitte vergessen Sie das nicht und geben Sie Ihr Bestes!“ Ich war sehr ergriffen, so dass ich mich kaum bewegen konnte. Mein Herz war erfüllt von Dankbarkeit und Rührung.

Sie fragte mich, ob ich Zeit für eine Stadtbesichtigung hätte. Ich antwortete mit „Ja“. Sie fragte mich weiter, ob ich Zeit hätte, nach Detroit zu fahren und empfahl mir, dort eine alte Freundin von ihr zu besuchen und von ihr zu lernen, wie man elektrische Energie eingießen kann. Sie sagte, dass sie Indianerin und Heilpraktikerin für Tiere sei, und für mich eine gute Beraterin sein könnte. Dann rief sie sie an und machte für mich einen Termin mit ihr. „Sie wartet morgen früh auf Sie. Bitte gehen Sie bei ihr vorbei!“ So beendete ich die zehntägige Ausbildung in einem Fremden Land. Hanna sagte zu mir: „Sie können die Farbtherapie der Indianer und die Aromatherapie mit meinen Rezepten kombinieren und dadurch die unvergleichlich beste Heilkost für Tiere produzieren. Zwei Jahre später, im Winter, verstarb sie im Alter von dreiundachzig Jahren. Ich möchte von ganzem Herzen der Wohltäterin meiner Seele, Hanna Kloger, Respekt erweisen. Vielen Dank ! Und ich schwöre, ihren Geist lebenslang beizubehalten und zu beschützen. Ich besuchte Frau Wanita, die Indianerin und Tierärztin ist, in der Nähe von Detroit. Auch hier erwarteten mich viele mystische und angenehme Überraschungen.

   

Vol. 26 „Die Begegnung mit der Indianerin, Tierärztin Wanita“


„Wer ist diese Indianerin Wanita, die Freundin von Hanna?“ Mit gemischten Gefühlen aus Neugier und Spannung brach ich nach Detroit auf. Durch Industriegebiete und Autoausstellungen fuhr ich auf die Autobahn. An eintönigen Industriegebieten vorbei fahrend kam ich in die Vorstadt. Plötzlich veränderte sich die Landschaft, als ich von der Autobahn in die Stadt reinfuhr. Es kam mir vor, als ob ich in die Zeit des Wildwestens zurückgesetzt worden wäre. Ich hatte das Gefühl, in einem Wildwestfilm zu sein. Angekommen in der Nähe von Wanitas Haus, veränderte sich wieder die Landschaft. Es war wie in einem Wald in Kanada. Natur wie Seen, Bäume und schönes Gras bildete einen wunderbaren Kontrast zu den Häusern. Etwas verwundert über die plötzliche Veränderung der Landschaft kam ich bei Frau Wanita an. „Das ist das Haus der Indianerin Wanita, Hannas Freundin.....“
Ich war etwas aufgeregt und sagte zu mir, „Du mußt dich jetzt als Japaner respektvoll und höflich verhalten.„ Als ich damals Hanna zum ersten mal besuchte, klopfte ich an die Tür aus lauter Aufregung, was ich hätte nicht machen sollen. Diesmal war ich genauso aufgeregt wie damals. Mit „Guten Tag!“ begrüßten mein Freund und ich sie an der Tür. Dort sah ich eine große Kerze mit unzähligen Flammen stehen. Sie war so riesig, so dass man sie nicht heben konnte. Ich war sehr erstaunt.

Von der Größe der Kerze überwältigt, geriet ich in eine noch größere Verwirrung und bekam Gänsehaut. „Herzlich Willkommen! Von Hanna habe ich schon alles über Sie gehört. Kommen Sie rein!“ Wir gingen ins Haus hinein. Wanita starrte auf mich und fragte: „Was ist mit Ihnen los? Haben Sie Heimweh, oder ist etwas auf dem Weg passiert?“, als ob sie mir ins Herzen gesehen hätte. Sofort fragte ich sie, was diese riesige Kerze an der Tür bedeutete. Sie antwortete: „Ah, das ist zum Vertreiben des Teufels! Böser Geist und böse Seele werden durch Salbei, Kristal und die Kerze verjagt...“ Ich wußte nicht, ob ich ihre Antwort verstanden hatte oder nicht... „Bin ich der böse Geist oder die böse Seele?!“ Ich bekam gemischte Gefühle ihr gegenüber, da sie mir eine solche erschreckende Antwort lächelnd gab. Aber das war nur der Anfang. Uns erwarteten noch mehr unrealistische Welten, eine nach der anderen.

   

Vol. 27 „Überwältigt durch den Besuch bei Wanita“


Von einer böse Geister vertreibenden großen Kerze mit unzähligen Flammen empfangen, gingen wir durch die Tür in den Hinterraum. Während wir uns dort unterhielten, sagte Wanita plötzlich zu mir: „Wir haben noch kein Ritual abgehalten. Kommen Sie mal her!“ Wir wurden in den nächsten Raum hineingeführt. Da befand sich ein großer Gegenstand, der einem Altar ähnelte. „Sie spricht von einem Ritual... Vor mir steht ein großer Altar... Wo bin ich denn überhaupt? Wer ist sie?“ Ich verstand gar nichts mehr, wußte nicht einmal, was ich dachte und wie ich mich fühlte. Ich konnte nur noch da stehenbleiben. Wanita fragte, „Haben Sie das mitgebracht? Bitte geben Sie mir das her!“ Ich geriet außer mich und wußte nicht, wonach sie fragte, auch als mein Freund zu mir sagte, „Das! Das!“ „Hast Du vergessen? Wir haben Zigarren und einen Holzpuppenindianer gekauft!“, sagte mein Freund. „Oh, ja, die meinst Du? Waren sie Geschenk für Wanita? Das wußte ich nicht.“ Ich dachte, mein Freund spinnt, der so etwas als Geschenk nach Japan mitnehmen wollte. An der großen Kerze vorbeigehend, ging ich zum Auto zurück und holte die Sachen heraus. „Vielen Dank!“, so öffnete Wanita die Packung und legte sie vor den Altar. Ich warf einen Blick auf meinen Freund. Er hatte bereits mehrmals Wanita besucht und deshalb blieb er vor dem für mich unbegreiflichen Ritual unerschrocken und lächelte sogar dabei. „Verdammt! Du hast mich hierhin gebracht, ohne mir vorher etwas zu erklären, weil Du mich in Verlegenheit sehen wolltest.“ „Schreib dir das hinter die Ohren!“, so ärgerte ich mich über meinen Freund. Plötzlich begann das Ritual. „Ich berichte meinen Vorfahren über Ihren Besuch. Sie werden mir mitteilen, was für ein Mensch Sie sind, was Sie sich wünschen und welche Hilfe Sie benötigen. Ich werde meine Vorfahren mittels Zigarren herbeirufen.....“ Nach dem Gebet sagte sie zu uns: „Das ist Opa und das ist Oma.

Das sind deren Vater und Mutter. Unsere Familie praktiziert Schamanismus seit Generationen. Und dieser Wolf ist der Schutzgott unserer Familie.“ So stellte sie uns ihre Familie vor mit Hilfe von Fotos und Bilder, die an der Wand hingen. Sie fügte hinzu, „Meine Vorfahren freuen sich auf Ihren Besuch.“ Ich geriet richtig außer mich. Ich grübelte, was ich sagen sollte. „Ich muß mich vorstellen. Aber was soll ich sagen? Was halten sie von mir? Was denken sie, dass ich mir wünsche?“ „Ich hielt meinen Freund für merkwürdig, da er solche komische Sachen als Geschenk mitgebracht hatte.“ „Ich beschimpfte ihn innerlich wie ‚Verdammt!’ oder ‚Schreib dir das hinter Ohren!’“ „Vielleicht glaubten die Vorfahren sonst, dass ich meine Gedanken gegenüber ihm ernst meinte.“ Ich war voller Angst und Reue, etwas Falsches gesagt zu haben und wußte nicht mehr, wo mir der Kopf stand.

   

Vol. 28 „Wanitas wundersame Behandlung“


Kaum war ich zu mir zurückgekommen, stellte ich mich ihren Vorfahren vor. Dann sagte sie mir plötzlich, „So, fangen wir mit Ihren Krankheiten an! Zuerst Heimweh, Angst, Anspannung, und das wichtigste ist Ihre Herzkrankheit.“ Ich hingegen dachte mir, „Machen Sie mit mir, was Sie wollen! Kein Wunder, dass ich Heimweh habe und angespannt bin! Was? Herzkrankheit? Kann sein, dass ich auch so was habe! Das alles habe ich aber Ihnen zu verdanken.“ „Ich muß offen für alles sein, alles akzeptieren und in die Tat umsetzen, was sie mir zu sagen hat!“ so machte ich mich auf alles gefaßt. Sie sagte zu mir: „Sie sind aber sehr gehorsam und natürlich. Ein braves Kind!“ Ich fühlte mich verlegen. „So brav bin ich doch nicht. Ich tue das nicht, weil ich gehorsam und natürlich bin, sondern, weil ich sonst nicht weiß, was ich machen sollte.“ Ich wagte mich nicht zu mucken. „Legen Sie sich dort hin, auf den Rücken. Öffnen Sie die Arme und die Beine. Schließen Sie die Augen und versuchen Sie, dabei nichts zu denken.“ Ich tat alles, was sie mir sagte. Was hätte ich dabei denken können? Nichts!“ „Bleiben Sie eine Stunde liegen.“ Ich merkte, dass etwas um mich herum getan wurde und dass warmer und kalter Wind abwechselnd durch meinen Körper floß. Ich spürte Feuer, Pflanzen und Erde. „Fertig. Machen Sie die Augen langsam auf.“ Ich fragte mich, ob es wirklich eine Stunde vorbei war. Es kam mir nur wie zehn Minuten vor. „Fühlen Sie sich wohl?“, so fragte Wanita.

Tatsächlich stellte ich fest, dass ich mich erfrischt und munter fühlte. Ich antwortete, dass ich mich erfrischt fühlte. Daraufhin sagte sie zu mir: „Gut! Endlich können Sie sich auf das Lernen konzentrieren... Sie sind zur Vervollkommnung des Hundefutters gekommen, oder ? Ab morgen haben Sie bei mir Vorlesungen. Sie sollten sich darauf entspannt vorbereiten können.“ Ich schaute nach der Uhr und stellte fest, dass tatsächlich etwa eine Stunde schon vergangen war. Am Abend, zurück ins Zimmer, fragte ich meinen Freund, was in der Zeit gemacht wurde, während ich mit verschlossenen Augen dort lag. „Wanita rief einen Boten herbei und ließ dich von ihm behandeln, mit einem natürlichen Licht aus dem Kristall.“, erzählte mein Freund. „Kristall?“ „Ja, sie stellte neun kegelförmige und etwa zehn zentimeter hohe Kristalle um dich herum....“ Es war für mich eine unbegreifliche Erklärung. Ich dachte, dass es nichts nützen würde, mehr danach zu fragen, und antwortete nur, „Ach, so.“

   

Vol. 29 „Die Wellenlänge der Farben heilt“


Am nächsten Morgen folgte ich Wanita nach draußen. Kaum hatte ich mir das Gesicht gewaschen, führte sie mich zu ihrem Kräutergarten. Sie forderte mich auf, ihr beim Pflücken der Kräuter zu helfen. Als ich den Garten mit verschiedenen Kräutern betreten wollte, fing Wanita an, herumliegende Steinchen zu sammeln und etwas zu murmeln. „Ich möchte Steinchen links und rechts zusammenstellen und sie Ihnen schenken.“ Langsam überstieg alles wieder meine Vorstellungskraft. „Oh, gefunden! Links! Dass Ihr Herz schwach ist, liegt an Mangel an der Gelben Farbe. Diese Steinchen, links und rechts zusammengestellt, strahlen gelbe Farbe aus und werden Ihre Gesundheit bewahren. Nehmen Sie diese mit nach Hause!“ „Vielen Dank!“ erwiderte ich sofort, geriet aber in eine noch tiefere Verwirrung. „Welche Farbe mögen Sie denn?“, fragte sie mich plötzlich. „Gelb“, antwortete ich und sie sagte, „Das hatte ich mir gedacht! Sie wissen schon, welche Farbe Sie beschützen wird.“ Wanita – sprach mich lachälnd an, sammelte Steinchen, murmelte etwas wie Zauberworte und sprach von Farben..... In so einer Situation wäre ich gestern außer mich geraten, aber heute war ich zu meinem Erstauen noch gefaßt, da ich gestern vieles solcher unbegreiflichen Dingen erlebt hatte. Hingegen freute ich mich darauf, was für wunderbare Sachen auf mich zukommen würden. „OK? Diese Farbe wird eine wichtige Rolle spielen. Bitte nehmen Sie sich das zu Herzen. Vielleicht können Sie das jetzt nicht verstehen, aber ich werde Ihnen später alles erklären.“ Wir setzten uns in den Garten und begannen Kräuter zu pflücken. „Jedes einzelne Kraut an sich ist zwar zum Verzehr geeignet, aber als Heilmittel nicht wirksam genug.

Wie Sie von Hanna erklärt bekommen haben, ist die Konstellation der Kräuter sehr wichtig. Jede Farbe ist anders wie die der Erde, der Wurzeln, des Unterteils oder des Oberteils eines Blütenstiels, des Blattes und der Blüte. Man kann tausende neue Farben schaffen, indem man verschiedene Farben mischt. Schauen Sie mal die Kräuter! Wie Gemälde aus mehreren Farben bestehen, haben auch Kräuter verschiedene Farben. Haben Sie sich schon mal darüber Gedanken gemacht, welche Farbe aus welcher Konstellation der Grundfarben besteht?“ „Bitte pflücken Sie etwa zehn Rosmarinsknospen!“ In Gedanken kam ich nicht so schnell mit und bekam schon solch eine Anweisung. Sowohl geistig als auch körperlich mußte ich mich anstrengen. „Nur Knospen, etwa fünf Zentimeter lang! Hören Sie mir pflückend zu! Sie können nicht durch Verstand, sondern durch die Handlung etwas begreifen!“ Während ich abwechselnd im Pflücken verharrte, dann wieder von einem Ort zum anderen ging, hörte ich ihr dabei die ganze Zeit zu.

   

Vol. 30 „Reichliches und wertvolles Material wird Grund zum Leiden“


Mit voller Dankbarkeit gegenüber Wanita, die mir so viel beigebracht hatte, ging ich nach Japan zurück. Ich fing an, die von Hanna Kloger und Wanita gelernten Dinge auf die Herstellung des Hundefutters anzuwenden. Mit großer Sorgfalt versuchte ich zuerst, auf dem Tisch die Farben für die Therapie zu arrangieren, kombiniert mit der Kräutertherapie, die mir Hanna beigebracht hatte. Tag und Nacht befaßte ich mich mit reichlichem Material, anhand des Wörterbuchs für Kräuter. Dabei merkte ich, dass ich immer wieder über bestimmte Stellen stolperte. „Was ist das? Ich verstehe das nicht....“ „Es gibt Sachen, die mir im Beisein von Hanna oder Wanita klar waren. Aber wenn ich versuche, das alles alleine zu schaffen, komme ich mit einigen Sachen nicht klar.“ „Was ist die Wellenlänge, die durch eine Mischung der Kräuter und der Farbe entsteht? In welchem Zusammenhang steht die Krankheit mit der Frequenz der jeweiligen Kräuterfarbe? Was heißt es, dass die natürliche Heilkraft durch die Resonanz entsteht?“ Je mehr ich versuchte, neue Konstellation zu schaffen, desto öfter stieß ich auf die gleichen Fragen. So merkte ich, dass ich eigentlich die gelernte Theorie nicht verstanden hatte. Im Beisein von Hanna oder Wanita schien es mir, alles verstanden zu haben, da ich von der Atmosphäre und meiner eigenen Inspiration getragen war. Aber am Versuch, alles theoretisch zu begreifen, scheiterte ich völlig.

Ich kontaktierte Hanna und Wanita wieder und stellte ihnen meine Fragen. So fing ich an, wie ein Fernstudium, die Fragen zu klären, was mehrere Monate dauerte. Als ich mir einen groben Überblick über die Theorie verschafft hatte, schlug mir Hanna vor, bei einer Freundin von ihr, Fr. Dr. Klark, eine kurze Schulung über die Resonanz der Frequenz zu machen. Dank der Schulung bei ihr konnte ich mein Verständnis über „Ki“-Theorie, „Wellenlänge“ und „Resonanz“, u.s.w. vertiefen, neben dem was ich bei bei Hanna und Wanita gelernt hatte. So gewann ich ein größeres Selbstvertrauen über die Futterherstellung.