Vol. 19 „Beginn der Ausbildung“
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Ein herzlicher Empfang durch die Heilpraktikerin Frau Hanna Kloger. Meine Angst, die unbekannte Welt zu betreten, wurde durch die Begegnung mit ihr verringert. Danach wurden mein Freund und ich ins Klassenzimmer geführt. Da waren schon über zehn Leute versammelt, um ,genauso wie wir, an der zehntätigen Ausbildung teilzunehmen. Während wir uns gegenseitig vorstellten, rief uns jemand vom Personal zur Küche. Wir folgten ihm in die Küche. Da bereitete Hanna extra für uns Frühstück zu. Sie briet Spiegelei und Wurst und servierte es uns mit Toastbrot. „Sie haben bestimmt noch nicht gefrühstückt. Es ist nicht gut, kein Frühstück zu haben.“ Wußte sie, dass wir von der Ostküste bis nach Colorado durch die Nacht mit dem Auto gefahren waren ? Wir waren verblüfft. Hanna fuhr fort: „Dieses Brot mit Naturhefe wird von einem Freund gebacken und jeden morgen an uns frisch geliefert. Die Eier sind von meinem Nachbarn. Sie sind aus biologischer Haltung. Die Wurst ist natürlich frei von Zusatzstoffen.“ Während wir frühstückten, sprach sie uns an. „Es ist nicht gut, Brot zusammen mit Gemüse oder Obst zu essen. Für eine Mahlzeit sind die Farbenkonstellation oder Ying und Yang sehr wichtig. Sie sollten sich das zu Herzen nehmen. “
Heilpraktiker aus Indien, Ärtze aus Rumänien, Mediziner aus Deutschland, Ärtze sowie Heilpraktiker aus den U.S.A..... Aus allen Ecken der Welt waren sie versammelt. Die meisten davon hatten sich jahrelang mit Naturheilkunde beschäftigt und waren bereits in dem Bereich tätig. Sie waren sozusagen Experten. Darunter war ich der einzige Anfänger. Als ich es erfuhr, dass ich der einzige Anfänger war, bekam ich ein bißchen Angst. Aber es gab kein Zurück mehr. Ich fasste meinen Mut zusammen und begann mit dem Unterricht. „Ich werde alles positiv auf mich nehmen!“ Bald merkte ich, dass ich als Anfänger ein großes Handicap hatte, das alleine mit einer positiven Einstellung nicht zu überwinden war. Ich wußte nicht einmal, was es bedeuten könnte, alles aufzunehmen.... Ich fühlte mich wie gehemmt und konnte nichts mehr machen.... |
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Vol. 20 „Wie man an die Sache herangeht.....“
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Die Unterrichtsstunden basierten sowohl auf dem theoretischen sowie praktischem Teil. Als Anfänger fühlte ich Unsicherheit. Ungeachtet davon, ob man versteht oder nicht, verliefen die Stunden weiter. Ich fühlte mich wie fehl am Platz. Je mehr die Tage vergingen, desto mehr ärgerte ich mich über mich selber, da ich nicht in der Lage war, dem Unterricht zu folgen. Ich fühlte mich trostlos, verlor mein Ziel aus den Augen und hatte keine Lust mehr. Damals wohnte ich in einem Wohnwagen. Es war Hochsommer. Der Wagen hatte aber keine Klimaanlage und es war fürchterlich heiß. Das Moskitonetz war zum Teil gerissen und Mücken summten die ganze Nacht um mich herum, stachen mich am ganzen Körper und raubten mir den Schlaf. Die Hitze, Stiche und Lärm machten mir zu schaffen. Ich litt an Schlafmangel. Im Unterricht hörte ich medizinische Fachwörter, die ich nicht verstehen konnte. Dabei handelte es zum Beispiel um Kräuter und Homöopathie, dies kam mir sehr mystisch und abergläubig vor, weiterhin ging es um elektrische Körperenergie und deren Frequenz, bis hin zu Quantenmechanik.... Ohne medizinische oder vergleichbare Fachkenntinisse wäre es unmöglich, mitzuhalten. „Ich möchte nicht mehr hier bleiben ! Morgen gehe ich nach Japan zurück.“ In einer schlaflosen Nacht grübelte ich, wie ich mich rechtfertigen konnte, nach Japan zurückzugehen. Am darauffolgenden Tag entschied ich mich, Hanna mitzuteilen, nach Japan zurückzugehen. Der Grund dafür war: eine dringende geschäftliche Angelegenheit. Am vierten Tag der Ausbildung wurde mitgeteilt, dass es an dem Tag eine persönliche Beratung sowie ein Praktikum im Freien geben würde, statt des normalen Unterrichts. Alle waren erleichtert und jubelten. Ich war von dieser Atmosphäre angesteckt. Wie alle anderen fühlte ich mich auch erleichtert und wartete auf die persönliche Beratung. Während ich wartete, hatte ich die Gelegenheit, mich intensiver mit anderen Schülern zu unterhalten. Zu meinem Erstaunen sagten sie alle, dass der Unterricht für sie schwierig und nicht zu verstehen war. Die meisten von ihnen verfügten über gewisse Fachkenntnisse.
So hatte ich gedacht, dass ich der einzige war, der mit dem Unterricht nicht mitkam. Aber das war mein Irrtum. Als ich erzählte, dass ich nicht im medizinischen Bereich tätig war und zum ersten Mal an einer solchen Ausbildung teilnahm, sagte ein amerikanischer Artz zu mir: „Es ist doch dein Vorteil, dass du keine schulmedizinische Fachkenntnisse hast.“ ...So ist das... Keine Vorkenntnisse zu haben ist eine Chance, mich tiefer damit befassen zu können! Es geht nicht darum, zu verstehen, sondern zu wissen! Ich bin hierhin gekommen um schätzenzulernen, dass es so eine Welt, Denkweise und Lebensart gibt. Dadurch bekam ich wieder die Kraft. Bei der persönlichen Beratung mit Hanna erlebte ich viele erstaunliche und erschreckende Sachen. |
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Vol. 21 „Die großartige Hanna Kloger“
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Bei der persönlichen Beratung fragte Hanna mich zuerst: „Wie ist der Unterricht für Sie ? Den können Sie bestimmt nicht verstehen und mitkommen, oder ?“ Zögernd erwiderte ich „Nein“. Aber sie lächelte und sagte zu mir: „Am Anfang ist das gut so. Es bringt nicht viel, sich Mühe zu geben, zu verstehen.“ Sie fuhr fort: Im Unterricht geht es darum, die Sachen zu lernen, die in der Natur ursprünglich existieren, wie „Reinigungskraft“, „Neutralisation“, „Eintracht“ oder „koexistente Verschmelzung“. Wir versuchen nur, die angeborenen Fähigkeiten und die Naturkräfte aller Lebewesen wie Menschen und Tiere klarzusehen. Jeder besitzt solche Kräfte in sich, auch ich in mir und Sie in sich. Auch wenn Sie jetzt nichts verstehen, werden Sie dies bald begreifen könnnen. Ihr Körper wird sich daran erinnern. Sie sollten versuchen, durch Ihre Seele und Ihr Gen zu verstehen.“ Sie guckte mich an und sagte: „Sie strahlen eine Aura aus, die weit über Ihr Chakra*) hinaus geht, nach links und rechts. Ich habe bis jetzt viele Menschen und deren Aura beobachtet, in ganz unterschiedlicher Form und Größe. Aber es ist schon selten, jemanden mit so einer großen Aura zu sehen. Sie sehen wie ein Engel mit großen Flügel aus...“ Sie erzählte, dass ich von jemandem begleitet und wie von Gott beschützt aussah. „Sie sollten noch tiefer Holismus lernen und verbreiten. Das wird nicht nur vielen Leuten, sondern auch Ihnen gut tun. Geben Sie Ihr Bestes!“ Ich erinnerte mich an den ersten Tag, an dem Hanna extra für uns Frühstück zubereitete. Ich spürte ihre mütterliche Wärme und fühlte mich wohl. .... Ich bin froh, dass ich nicht aufgegeben hatte und mich nicht besiegen ließ.... Ein Sprichwort sagt: „Wenn’s dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis tanzen....“ Aber ich nahm ihre warme Worte ans Herz an. Dann fragte sie nach meinem Ziel. Ich erzählte ihr, dass ich wegen der Herstellung und Entwicklung des Bio-Hundefutters gekommen war, und fragte sie, ob sie das von mir hergestellte Hundefutter überprüfen könnte. „OK ! Wenn die zehntätige Ausbildung vorbei ist, werde ich mich zusammen mit Ihnen damit befassen“, erwiderte sie wider Erwarten. Ich war von ihrer Bereitwilligkeit berührt. Als sie folgendes fragte, traute ich meinen Ohren kaum. Sie schaute auf mein Knie und fragte: „Was ist mit Ihrem Knie ? Seit wann haben Sie denn damit Probleme ?“
Seit der vierten Klasse trieb ich Baseball und trainierte Tag für Tag zwölf Jahre lang. Im dritten Jahrgang der Highschlool bekam ich plötzlich ganz starke Schmerzen im Knie. Damals strengte ich mich sehr an, um mich in die Highschool-Liga zu qualifizieren. Seitdem litt ich an einer chronischen Krankheit, bei der sich Wasser im Knie staut. Aber weil diese Krankheit von außen nicht erkennbar war, merkte bis dahin niemand etwas. „Es sind viele Staphylokokken im Knie. Im fortgeschrittenem Alter werden Sie nicht mehr laufen können.“ Ich war dafür sehr dankbar und davon berührt, wie die Beratung danach verlief. |
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Vol. 22 „Tränen der Dankbarkeit und der Ergriffenheit“
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Ich fühlte mich eher ehrfürchtig als erstaunt, dass Hanna meine chronische Krankheit erkannte, die ich niemandem erzählt hatte. Jeder Sportler leidet mehr oder weniger unter Verletzungen. Sie betrachten Verletzungen als eigene Fehler und tun sich damit schwer, darüber offen zu sprechen. So ähnlich ging es mir. Auch wenn die Schmerzen unerträglich gewesen waren, strengte ich mich an und trainierte weiter, ohne es andere merken zu lassen. Bald darauf spürte ich keine Schmerzen mehr. Das Wasser staute sich Tag für Tag im Knie und es wurde chronisch. Damals ließ ich mich in einer Uniklinik untersuchen. Der ärztliche Befund war folgender: Wegen des übermäßigen Trainings waren Knochen in der Wachstumsphase verbogen worden. Ein verbogener Knochen reizte die Kniescheibe, so dass sie sich entzündet hatte. Mir wurde eine Operation empfohlen, diesen Knochen schleifen zu lassen. Aber diese Operation sei sehr schwierig, denn die Rückseite der Kniescheibe sollte sorgfältig geschilffen werden. Und es war nicht auszuschließen, dass man wegen starker Schmerzen ohnmächtig würde, trotz Narkose. So konnte ich mich damals nicht für die Operation entscheiden. Hanna sagte mir, dass ich die Krankheit durch Einnahme einiger Kräuter schnell heilen könnte.
Ein anderes Familienmitglied hatte schweres Asthma und mußte jeden Tag gefährliche quecksilberhaltige Arznei in den Hals sprayen. „Sagen Sie Ihrer Mutter und der anderen Person, wie sie die Kräutermischungen einnehmen sollen. Sie haben Glück, das jetzt erkannt zu haben, bevor es zu spät ist. Das Problem wird sich lösen....“ Ich hatte mir nicht vorgestellt, dass die Beratung so verlief, und war umso ergriffener und voll Bewunderung. Ich war fast zu Tränen gerührt, dass Hanna, eine großartige Person, mir versprochen hatte, sich mit meiner Forschung über Hundefutter und Kosttherapie zu befassen. |
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Vol. 23 Koexistenz und Verschmelzung mit der Natur
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Nach der persönlichen Beratung teilte uns Hanna mit: „Bei den heutigen Beratungen habe ich festgestellt, dass es mehr als zehn kranke Personen gibt, darunter fünf Schüler und einige Familienangehörige. Wenn Sie nach der Ausbildung alle wieder zu Ihren Familien zurückgekehrt sind, wird jeder seine Probleme bewältigen können und dadurch eine freudige Welle der Gesundheit entstehen. Ich freue mich sehr darüber. Bemühen wir uns alle, die Ausbildung mit Erfolg zu Ende zu bringen und in Kooperation die freudige Welle der Gesundheit in der Welt zu erweitern ! Zu meiner Freude gibt es unter Ihnen etwa drei Personen mit starkem „Ki““. Ich war außer mir vor Freude. Es war nicht geschmeichelt von Hanna, um mich weiter zur Ausbildung zu motivieren. Ich hätte mich sonst beinah darin verloren. Mich freute nicht, dass sie mich als Person mit starkem „Ki“ erkannte, sondern ihre Worte, dass ich von jemandem begleitet und wie von Gott beschützt aussah. Bevor ich in die U.S.A. flog, um an der Ausbildung zur Naturheilkunde teilzunehmen, hatte ich einen schintoistischen Schrein in Japan besucht.
Dort ließ ich für mich beten und erhielt einen Rat, wie ich für mich die beste Richtung finden könnte, die auf der „Ki“-Theorie, einer Konstellation der kalendarischen Zeit und der Richtung, basiert. Im Schrein erhielt ich die Gnade der Natur und so ging ich mit einem Talisman und heiligem Wasser des Schreins in die U.S.A.. In einem fremden Land hat es mich sehr berührt, und gefreut, dass Hanna die tief im Herzen der Japaner wurzelnde Tradition wie „großartige Energie der Natur“ oder „Respekt vor Gott“ sowie „mir innewohnenden Glauben“ erkannte und diese in Worte faßte. Ich hatte das Gefühl, dass wir gemeinsame Wertvorstellung haben, als ob wir uns in der Tiefe als Mensch verschmolzen hätten. Erneut erkannte ich ihre Großartigkeit und Menschlichkeit, die als tiefes Vertrauen in mein Herz eingraviert wurden. Während der Pause hatte ich die Gelegenheit, von anderen Mitschülern, die bereits mehrmals Hannas Ausbildung miterlebt hatten, noch mehr über ihre Persönlichkeit zu erfahren. Dadurch sproßen in mir ein großes Ziel und ein Wille. |
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Vol. 24 „Berührt von Eifer, Wille und Ideal“
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Die Erzählung eines Mitschülers war sehr interessant. Während der Ausbildung gibt Hanna jedem Schüler eine persönliche Beratung. Dabei stellt sie mit einem Blick fest, welche Krankheit der Schüler hat, und gibt jedem geeignete Therapien wie Kräuter, Homöopathie, Aromatherapie oder „Ki“, kombiniert mit Farbtherapie. Dadurch werden die therapierten Schüler und deren Familienmitglieder geheilt. Aufgrund deren Erfahrungen wenden die Schüler diese Methode im jeweiligen Krankenhaus oder jeweiliger Praxis an oder überweisen ihre Patienten zu Hanna. Hanna führt schon jahrelang diese Tätigkeit aus. Durch Mundpropaganda und erfolgreich geheilte Patienten aus den ganzen Vereinigten Staaten ist Hannas Kirche sehr überlaufen, so dass sie und ihre sechs Assistenten mit der Arbeit nicht nachkommen können. Hanna nimmt dafür aber keine Gebühren oder Beratungsprovision sondern bittet nur um freiwillige Spende für die Kirche. Sie stellt Kräuter und homöopathische Ergänzumgsmittel her, vertreibt sie in den ganzen U.S.A., und verdient dadurch ihren Lebensunterhalt. Das meiste Einkommen verwendet sie als Unterhaltskosten für die Kirche und dient dadurch den Menschen. Dieser Tat lag ihre Erfahrung zugrunde, dass sie aus Unwissenheit als junge Mutter mit ihrer Tochter schlechte Erfahrungen durch die Schulmedizin gemacht hatte. Dies fürte sie dazu, sich bei einem Heilpraktiker in einem staatlichen Krankenhaus in Dresden in Deutschland ausbilden zu lassen. Dies liegt dreißig Jahre zurück. Nach der Beendigung der Ausbildung kehrte sie in die U.S.A. zurück, um Naturheilkunde in den U.S.A. zu verbreiten, um Amerikaner vor denselben Fehlern wie sie gemacht hatte zu beschützen. Ein Mitschüler erzählte weiter, dass Hannas Tat es zugrundeliegen könnte, dass ihr Vater als Missionar des Christentums um des Friedens der Menschheit willen auf der ganzen Welt wanderte, und für ein paar Jahre auch nach Japan ging. Damals wie heute ist Holismus Medizin aus Deutschland, den Hanna studierte, für Amerikaner schwer zu akzeptieren, da sie keinen Aspekt über Naturheilkunde oder Vorbeugungsmedizin haben. Bis vor kurzem wurde sie von Schulmediziner und Gelehrten als Erzfeindin betrachtet und mußte jede Woche vor Gericht gehen. Aber dies machte sie nicht fertig sondern sie versuchte, auch Richter über eine menschliche und gesunde Behandlung zu belehren.
Für Mediziner und Gelehrte bereitete sie medizinisches Material vor, mit zahlreichen wissenschaftlichen Theorien um sie ihnen verständlich zu machen. Ich fühlte mich sehr geehrt, dass ich an Hannas wunderbarem Leben teilhaben durfte. Von ganzem Herzen spürte ich Dankbarkeit dafür, dass ich aufgeheitert und ermutigt wurde und lernen durfte. Tief im Herzen schwor ich, niemals Hanna Klogers Geist den Rücken zu kehren oder ihn zu verderben. |
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